Côte d’Ivoire/Burkina Faso: Maskentänze und Schimpansen

Unsere kontrastreiche 17-tägige Reise durch Burkina Faso und die Elfenbeinküste führt Sie von den letzten Regenwäldern Westafrikas zu den Savannen des Sahel. Die Elfenbeinküste begeistert mit ihren tropischen Stränden, immergrünen Regenwäldern, faszinierenden Berglandschaften und Jahrhunderte alten Riten und Bräuchen. Burkina Faso bietet ein buntes Gemisch aus eindrucksvollen Felsformationen, einer Vielfalt an Ethnien, die ihre traditionelle Lebensweise aufrechterhalten konnten und  Nationalparks, die spannende Tierbeobachtungen ermöglichen. Beobachten Sie Elefanten auf der Nazinga Ranch und Schimpansen und andere Primaten im Taï -Nationalpark und begegnen Sie den Völkern der Kassena, Lobi, Senoufo, Dan und Akan. Erleben Sie den Kontrast zwischen Moderne und Tradition mit dem Besuch der höchsten Basilika der Welt und einer typischen Lianenbrücke. Und es locken die palmengesäumten Sandstrände der zauberhaften ivorischen Lagunenlandschaft!
Tag 1: Ankunft in Abidjan - Grand Bassam Unser/e Reiseleiter/in begrüßt Sie am internationalen Flughafen von Abidjan. Transfer zum Hotel in Grand Bassam. (ca. 20 km) (-/-), Hotelübernachtung in Grand Bassam Tag 2: Grand Bassam: Exkursion nach Abidjan Das nur rund 20 km von Abidjan entfernt gelegene Grand Bassam war von 1893 bis 1896 die erste Hauptstadt der französischen Kolonie Elfenbeinküste. Das historische Zentrum der Stadt steht seit 2012 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Am Vormittag besichtigen Sie die alten Kolonialgebäude sowie das sehr interessante Musée national du costume de Côte d'Ivoire, das sogenannte Trachtenmuseum, wo Sie neben der traditionellen Kleidung auch in Riten, Kulte, Lebensweise und Baustile der verschiedenen Ethnien der Elfenbeinküste eingeführt werden. Am Nachmittag begeben Sie sich nach Abidjan. Sie überqueren die Ebrié-Lagune auf einer der beiden alten Brücken, die den südlichen und den nördlichen Teil der ehemaligen ivorischen Hauptstadt verbinden. Vorbei an der Skyline mit ihren modernen Wolkenkratzern machen Sie einen Abstecher zur Kathedrale St.-Paul und erkunden das Herz der Wirtschaftsmetropole, Le Plateau. Gegen Abend Rückkehr nach Grand Bassam (ca. 80 km) (F/A), Hotelübernachtung in Grand Bassam Tag 3: Grand Bassam - Tiagba - Grand Lahou Nach dem Frühstück fahren Sie weiter nach Grand Lahou. Sie überqueren die Henri Konan Bedie Brücke, die dritte Brücke in Abidjan, die am 16. Dezember 2014 eröffnet wurde. Auf dem Weg besuchen Sie in das Stelzendorf Tiagba, in das man nur mit kleinen Pirogen gelangen kann. Sie besichtigen das auf einer Insel liegende und 6.000 Einwohner zählende Dorf, in dem die Anhänger von sechs unterschiedlichen Religionen friedlich zusammenleben. Anschließend sehen Sie Tänze der örtlichen Volksgruppe der Ahizy. Am Nachmittag erreichen Sie Grand Lahou (ca. 230 km). (F/A), Hotelübernachtung in Grand Lahou Tag 4: Grand Lahou -  Azagny NP  - Sassandra Am frühen Morgen unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Bandama, dem größten Fluss der Elfenbeinküste, zur Flussmündung, in das Fischerdorf Ancien Lahou und zum Azagny-Nationalpark, dessen westlicher Eingang nur per Boot zu erreichen ist. Hier unternehmen Sie in Begleitung eines Rangers eine ca. zweistündige Wanderung. Anschließend fahren Sie weiter nach Sassandra, wo Sie den Nachmittag am herrlichen Strand von Drewen verbringen. (ca. 180 km). (F/A), Hotelübernachtung in Sassandra Tag 5: Sassandra - Grand Béréby Am Morgen unternehmen Sie eine zweistündige Bootsfahrt auf dem Sassandra-Fluss, um Hippos aufzuspüren. Danach besichtigen Sie eine Palmölfabrik, in der das rote Palmöl hergestellt wird und machen einen  Stadtrundgang in Sassandra.  Die von den Portugiesen gegründete Stadt an der Mündung des gleichnamigen Flusses war einst eine wichtige Hafenstadt, die mit Fertigstellung des großen Hafens in San Pedro an Bedeutung verlor. Heute herrscht reges Treiben in dem kleinen Fischerhafen, wo sich bunte Boote aneinanderreihen. Gegen Mittag verlassen Sie Sassandra und machen sich auf den Weg nach Grand Bereby, wo Sie den Sonnenuntergang in einer traumhaften Bucht erleben können. (F/A), Hotelübernachtung in Grand Béréby Tag 6: Grand Béréby - Taï Nationalpark Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine ca. 2-stündige Bootsfahrt durch das Mangrovengebiet von Grand Béréby. Anschließend verlassen Sie die Küste über eine staubige Lateritpiste und fahren in den Taï Nationalpark. Am Nachmittag richten Sie sich in der hübschen Rundhütten-Anlage Ecotel Touraco mit Blick auf den Wald ein und können den Stimmen des Urwalds lauschen (ca. 200 km). (F/A), Hotelübernachtung im Taï Nationalpark Tag 7: Taï Nationalpark Der rund 350.000 ha große und seit 1982 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörige Park beherbergt neben Waldelefanten, Waldbüffeln und verschiedenen Antilopenarten auch die bedrohten Zwergflusspferde und Schimpansen. Heute begeben Sie sich auf Pirsch, um die Schimpansen zu erspähen. Zu Fuß geht es auf einem gut angelegten Pfad mit einem örtlichen Führer durch den dichten Urwald. Mit ein bisschen Glück begegnen Sie auf dem Territorium der Schimpansen den Primaten, die 98,6 % der DNA mit dem Menschen teilen. Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten. Im Tai kann man u.a. verschiedene Turako-Arten und Hornvögel sehen. (F/A), Hotelübernachtung im Taï Nationalpark Tag 8: Taï Nationalpark - Man Heute fahren Sie weiter über eine Piste Richtung Norden in die Stadt der 18 Berge, Man. Tatsächlich wird die idyllisch gelegene Stadt von wesentlich mehr Bergen umgeben. Ein Ausflug am Nachmittag in das kleine Dorf Lieupleu bringt Sie zur größten Lianenbrücke der Region, die über den Fluss Cavally gespannt ist. Lianenbrücken sind eine alte Tradition in den Waldgegenden der Elfenbeinküste und dürfen nur von Initiierten gebaut werden. (ca. 480 km). (F/A), Hotelübernachtung in Man Tag 9: Man Am Morgen besuchen Sie den Wasserfall am Stadtrand von Man und den Heiligen Wald mit seinen Meerkatzen. Der Legende nach wurde vor vielen Jahrhunderten die schönste Tochter des örtlichen Königs geopfert, damit dem Königreich Berühmtheit und Größe zu Teil werden sollte. Nach ihrem Tod verwandelte sie sich in einen Affen. Aus diesem Grund sind die Affen dort heilig und werden von der Bevölkerung hoch verehrt. Anschließend schlendern Sie über den belebten Markt der Stadt, ehe Sie gegen Mittag in Richtung Norden fahren. In der überwiegend von Malinké bewohnten Gegend um Touba gibt es ein paar wenige Dan-Dörfer, in denen die Tradition der Stelzentänze aufrechterhalten wird. Hier erleben Sie einen einzigartigen Maskentanz, an dem das ganze Dorf beteiligt ist. (ca. 200 km). (F/A), Hotelübernachtung in Man Tag 10: Man - Yamoussoukro Via Daloa fahren Sie heute nach Yamoussoukro. Der Geburtsort des ehemaligen ivorischen Staats-präsidenten Félix Houphouёt-Boigny wurde 1983 zur Hauptstadt der Elfenbeinküste. Vor der Unabhängigkeit noch eine unbedeutende Kleinstadt, zählt das politische und administrative Zentrum des Landes heute über eine Viertelmillion Einwohner. Weltweit berühmt ist die Basilika Notre-Dame de la Paix, nach dem Vorbild des Petersdoms in Rom erbaut, die Sie heute besichtigen werden. Ein weiteres Prachtgebäude der Stadt ist die Fondation Félix Houphouët-Boigny pour la Recherche de la Paix unter der Ägide des UNESCO. Beim Rundgang sehen Sie die riesigen Konferenzsäle und haben einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und auf
die Basilika. (ca. 320 km) (F/A), Hotelübernachtung in Yamoussoukro Tag 11: Yamoussoukro – Bouaké – Korhogo Am Morgen fahren Sie weiter über Boaké, der zweitgrößten Stadt der Elfenbeinküste, nach Korhogo am Fuße des gleichnamigen Berges gelegen. Diese Stadt, in der überwiegend die Ethnie der Senoufo lebt, ist bekannt für ihr traditionelles Kunsthandwerk. In Korhogo und in der Umgebung werden Sie den Holzschnitzern, Perlenherstellern, Töpfern und Webern bei der Arbeit über die Schulter sehen. Am Abend erleben Sie einen traditionellen Maskentanz (ca. 320 km) (F/A), Hotelübernachtung in Korhogo Tag 12: Korhogo - Banfora Sie setzen ihre Reise fort in Richtung Burkina Faso über die Orte Ouangolodougou und Ferkessedougou. Grenzformalitäten.  Am frühen Nachmittag erreichen Sie Banfora und erkunden die unweit der Stadt liegenden märchenhaften Felsformationen Dômes de Fabédougou und den malerischen Wasserfall Karfiguela. Sie beschließen den Tag mit einer Bootsfahrt auf dem Tengrela-See, wo Sie mit etwas Glück Flusspferde beobachten können.  (ca. 250 km). (F/A), Hotelübernachtung in Banfora Tag 13: Banfora - Gaoua Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf eine gute Lateritpiste, die uns nach Gaoua bringt. Auf dem Weg machen Sie einen Abstecher zu den Ruinen von Loropeni, die seit 2009 auf der Liste des UNESCO- Weltkulturerbe stehen und zu den Heiligtümern des Gan-Volkes, das zur Ethnie der Lobi gehört. Diese Ethnie lebt noch wie vor Hunderten von Jahren in festungsartigen Lehmhäusern. Anschließend machen Sie sich auf den Weg nach Kampti. In der Nähe der Stadt befindet sich das Dorf Kouékouéra, wo Sie dem Féticheur und Heiler einen Besuch abstatten. (ca. 250 km). (F/A), Hotelübernachtung in Banfora Tag 14: Gaoua - Leo Am Morgen werden Sie nach dem Frühstück das der Lobi-Kultur gewidmete Museum “Musée du Poni” besuchen. Von einem  Museumsführer erfahren Sie viel über die Traditionen und den Alltag dieses archaisch lebenden Volksstammes, den Sie anschließend besuchen. Nachdem Sie bei den Lobi zu Gast waren, fahren Sie weiter nach Leo. Auf dem Weg besuchen Sie ein Dorf der Dagara, ebenfalls Verwandte der Lobi. Am Nachmittag erreichen Sie die Stadt Leo (ca. 230 km). (F/A), Hotelübernachtung in Leo Tag 15: Leo - Nazinga Von Leo fahren Sie über eine Piste auf die Nazinga Ranch, wo neben Büffeln, verschiedenen Antilopenarten, Warzenschweinen und Primaten auch eine große Elefantenpopulation beheimatet ist. Am späten Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, bei einer zweistündigen Pirschfahrt Elefanten und andere Tiere zu beobachten. Es ist die ideale Zeit, die Tiere aufzuspüren und phantastische Fotos zu schießen.  (ca. 120 km). (F/A), Übernachtung im Campement der Nazinga Ranch Tag 16: Nazinga - Tiebele – Ouagadougou Am frühen Morgen haben Sie noch einmal die Möglichkeit, Elefanten und andere Tiere zu beobachten, ehe Sie ihre Reise nach Tiébele fortsetzen. Das Anwesen des Dorfchefs überrascht durch die kunstvollen Wandmalereien der Kassena-Frauen, die die zahlreichen Häuser zieren. Jedes Jahr zu Beginn der Trockenzeit erneuern sie die ausdrucksstarken Malereien. Jedes der Muster birgt eine Symbolik, das beliebteste Symbol ist die Kalebasse. Anschließend fahren Sie weiter nach Ouagadougou. Hier besuchen Sie das Village Artisanal, wo Hunderte von Künstlern ihr Kunsthandwerk zum Verkauf anbieten. Sie können sich in Ruhe umsehen und vielleicht die letzten Souvenirs erstehen. (235 km) (F/A), Übernachtung in Ouagadougou, Hotel Le Grand Calao oder ähnlich Tag 17: Ouagadougou – Abflug Am Morgen erkunden Sie auf einer Stadtrundfahrt Ouagadougou die Hauptstadt Burkina Fasos. Wir besuchen die imposante Kathedrale und eine traditionelle Bronzegießerei und fahren anschließend in das kleine Dorf Laongo vor den Toren Ouagadougous. Hier befinden sich mit dem Skulpturenpark, in dem international angesehene Künstler ihre Werke in Granit graviert haben, und dem Operndorf-Projekt des verstorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief zwei wichtige kulturelle Zentren des Landes. Am Nachmittag kehren Sie in ihr Hotel zurück. Bis zur Abreise zum Flughafen stehen Ihnen Tageszimmer zur Verfügung (ca. 90 km). (F), Tageszimmer Programmänderungen vorbehalten
Höhepunkte:
Vero Tours
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Grand Bassam: UNESCO-Weltkulturerbe Abidjan: moderne Skyline Azagny-NP und Stelzendorf Tiagba Sassandra: Flusspferde Traumstrand von Drewen Grand Béréby: Bootsfahrt in Mangroven Tai-NP: Urwaldriesen und Schimpansen Man: Lianenbrücken und Stelzentanz Yamoussoukro: kolossale Basilika Korhogo: Maskentanz, Kunsthandwerk Banfora: Märchenwelt aus Stein, Wasserfall und Hippo-Beobachtung Loropeni: UNESCO-Weltkulturerbe Gaoua: Im Herzen der Lobi-Kultur Nazinga-Ranch: Welt der Elefanten Tiébélé: Farbenprächtige Gebäude im Land der Kassena Ouagadougou: Film-Hauptstadt Afrikas, Skulpturenpark und Operndorf